Viele Zeichen der Solidarität

Die Schweizerische Vereinigung Morbus Bechterew lebt von Engagement – von Fachwissen, Zeit, Erfahrung und Solidarität. Doch vieles von dem, was die SVMB heute für Betroffene leisten kann, wäre ohne die finanzielle Unterstützung von Mitgliedern, nicht möglich. Beratungen, Projekte, Informationsangebote, Veranstaltungen oder neue Dienstleistungen entstehen nicht von selbst. Sie entstehen, weil viele Menschen hinter der Arbeit der SVMB stehen und sie mittragen. Dafür danken wir von Herzen.
11. Februar 2026

Auch im vergangenen Jahr haben zahlreiche Mitglieder ihren Mitgliederbeitrag freiwillig erhöht. Oft geschieht dies still und ohne grosse Worte, doch die Wirkung ist gross. Diese zusätzlichen Beiträge ermöglichen es, den ordentlichen Mitgliederbeitrag auf dem bisherigen Niveau zu halten. Dass wir den Beitrag stabil halten können, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das direkte Resultat dieser Solidarität innerhalb der Mitgliedschaft. Diese Unterstützung schafft Spielraum: für niederschwellige Beratungen, für die Weiterentwicklung bestehender Angebote, für neue Projekte. Sie macht die SVMB verlässlich, handlungsfähig und zukunftsorientiert – auch in Zeiten steigender Kosten.

«Die Kombination aus Innovation und Menschlichkeit hat mich überzeugt»

Neben den kleineren und mittleren Beiträgen gibt es Menschen, die die SVMB über Jahre hinweg besonders grosszügig unterstützen. Einer von ihnen ist Nicolas. Er hat mehrere Zivildiensteinsätze bei der SVMB geleistet und ist der Vereinigung bis heute eng verbunden. Jedes Jahr überweist er einen namhaften Betrag zugunsten der SVMB.

«Ich habe während meines Zivildienstes erlebt, wie viel konkrete Unterstützung die SVMB leistet – oft genau dort, wo andere Angebote fehlen», sagt Nicolas. «Die Kombination aus Innovation und Menschlichkeit hat mich überzeugt. Ich unterstütze die SVMB, weil ich sehe, dass meine Hilfe direkt ankommt und Wirkung zeigt.» Solche langjährigen Verbindungen sind für die SVMB von unschätzbarem Wert. Sie zeigen, dass Engagement über den Moment hinaus wirken kann – und dass Vertrauen wächst, wenn Arbeit konsequent an den Bedürfnissen der Betroffenen ausgerichtet ist.

Unterstützung über das eigene Leben hinaus

Besonders berührend ist auch, dass viele Menschen die SVMB in persönlichen Übergangs- und Abschiedsmomenten bedenken. Immer wieder werden wir zu Hochzeiten, runden Geburtstagen oder Pensionierungen als Spendenzweck gewählt. Und auch in schweren Zeiten erfahren wir Solidarität: Im vergangenen Jahr durften wir erneut mehrere Trauerspenden im Gedenken an verstorbene Mitglieder entgegennehmen. So zum Beispiel im Gedenken an das Ehrenmitglied Robert Hunziker aus Neuenhof AG. Robert Hunziker ist im Februar 2025 im Alter von 85 Jahren verstorben. Er war langjährige Kontaktperson der Therapiegruppe Baden-Dättwil. Ebenfalls durften wir Trauerspenden im Gedenken an Josette Coeytaux aus Ballens VD entgegennehmen. Sie verstarb im Juni 2025 im Alter von 89 Jahren. Sie war viele Jahre Mitglied der SVMB und aktiv in der Therapiegruppe Neuchâtel. Solche Spenden sind mehr als finanzielle Beiträge. Sie sind Zeichen von Verbundenheit, Dankbarkeit und dem Wunsch, dass andere Betroffene Unterstützung finden – auch über das eigene Leben hinaus.

Jede Spende zählt. Und jede Spende ist ein Zeichen dafür, dass die Arbeit der SVMB getragen, geschätzt und gebraucht wird. Wir danken allen herzlich, die uns im vergangenen Jahr unterstützt haben. Mit Zeit, Vertrauen und finanziellen Beiträgen.

Helfen Sie uns, weiterhin über Morbus Bechterew – axSpA aufzuklären. Ihre Spende macht’s möglich:

Dieser Artikel ist zuerst in der Zeitschrift «vertical» Nr. 107 erschienen.