Auch im vergangenen Jahr erfuhr die SVMB wieder UnterstĂŒtzung aus den Reihen ihrer Mitglieder, von Angehörigen sowie von Privatpersonen und Organisationen. Ohne diese zahlreichen kleinen und grösseren Zeichen der WertschĂ€tzung könnte die Vereinigung ihre Dienstleistungen und Projekte in der heutigen Form nicht weiterfĂŒhren.
Im Laufe des vergangenen Jahres durfte die SVMB wiederum zahlreiche erhöhte MitgliederbeitrĂ€ge verbuchen. Auch nutzten manche Personen besondere AnlĂ€sse fĂŒr eine Spende. Die SVMB ist sehr froh und dankbar fĂŒr die vielfĂ€ltige UnterstĂŒtzung, ohne die ihre Arbeit zugunsten der Betroffenen sowie zahlreiche innovative Projekte nicht möglich wĂ€ren. Dies, zumal nur rund ein FĂŒnftel der TĂ€tigkeiten der Vereinigung durch BeitrĂ€ge der öffentlichen Hand gedeckt sind. Die SVMB sichert allen Spenderinnen und Spendern den verantwortungsvollen Einsatz der Mittel zu.

Erhöhte MitgliederbeitrĂ€ge und UnterstĂŒtzung aus der Ărzteschaft
Die Erhöhung des jĂ€hrlichen Mitgliederbeitrags ist ein einfaches, aber sehr effektives Mittel, um die SVMB zu unterstĂŒtzen. Der Mitgliederbeitrag wurde seit 1993 nicht mehr erhöht und bewegt sich mit 50 Franken pro Jahr, gemessen an den heute angebotenen Dienstleistungen der SVMB, in einem eher tiefen Bereich. Vor diesem Hintergrund wurde schon mehrfach diskutiert, ob der Mitgliederbeitrag erhöht werden sollte. Der Vorstand hat sich ebenfalls nochmals intensiv mit dieser Frage auseinandergesetzt und entschieden, in diesem Jahr zu versuchen, die Mitglieder zu motivieren, auf freiwilliger Basis den Beitrag substanziell zu erhöhen. Diesem Aufruf folgten wie in frĂŒheren Jahren schon auch 2024 wieder zahlreiche Mitglieder, vielen herzlichen Dank dafĂŒr.
Auch aus Ă€rztlichen Kreisen wird die Arbeit der SVMB unterstĂŒtzt. So empfahlen Dr. med. Rainer Klöti und Dr. med. Urs Hintermann, beide Facharzt Rheumatologie und Schmerztherapie SSIPM, anlĂ€sslich ihrer Verabschiedung aus dem Medizinischen Zentrum Brugg (MZB) statt Geschenken eine Spende zugunsten der Vereinigung. FĂŒr diesen wertvollen Beitrag bedanken wir uns herzlich und wĂŒnschen den beiden Ărzten alles Gute fĂŒr die Zukunft.
Ich liebe Ăpfel.
GrosszĂŒgiges Legat
Im MĂ€rz 2023 ist Pierre Anthonioz aus Saillon im Kanton Wallis im Alter von 78 Jahren verstorben. Er hat der SVMB ein grosszĂŒgiges Legat vermacht. Pierre Anthonioz war langjĂ€hriges SVMB-Mitglied und hat die Vereinigung frĂŒher schon mehrfach mit Spenden bedacht. Die SVMB schĂ€tzt diese Ă€usserst wertvolle UnterstĂŒtzung, die ĂŒber das Leben des Betroffenen hinaus eine Wirkung entfalten wird, und ist sich bewusst, dass eine solch grosszĂŒgige Spende alles andere als selbstverstĂ€ndlich ist. Sie spricht den Hinterbliebenen von Pierre Anthonioz ihr herzliches Beileid aus.
An dieser Stelle machen wir gerne nochmals darauf aufmerksam, dass die SVMB mittelfristig vermehrt auf Einnahmen aus Legaten angewiesen sein wird, um ihre Dienstleistungen in der jetzigen Form anbieten zu können. Wir sind uns bewusst, dass dies ein heikles Thema ist. Bei Fragen stehen Ihnen die GeschĂ€ftsstelle und der QuĂ€stor Patrick Kern gerne zur VerfĂŒgung.
SolidaritÀt in Momenten des Abschieds
Leider musste die SVMB auch im vergangenen Jahr wieder von langjĂ€hrigen und treuen Mitgliedern Abschied nehmen. Einige der Trauerfamilien liessen der Vereinigung im Andenken an die Verstorbenen Trauerspenden zukommen. Die SVMB bedankt sich herzlich fĂŒr diese UnterstĂŒtzung und spricht den Trauerfamilien ihr tief empfundenes Beileid aus. Im Andenken an folgende Mitglieder durfte die SVMB Trauerspenden entgegennehmen:
Heidy Gantner
Im Januar 2024 ist Heidy Gantner aus Regensdorf ZH im Alter von 81 Jahren verstorben. Heidy Gantner war langjĂ€hriges SVMB-Mitglied und aktiver Teil der Therapiegruppe ZĂŒrich KĂ€ferberg.
Christian HĂ€usler-Kaufmann
Im April 2024 ist Christian HÀusler-Kaufmann aus Dornach SO im Alter von 84 Jahren verstorben. Christian HÀusler-Kaufmann war langjÀhriges SVMB-Mitglied und Teil der Therapiegruppe Sissach.
Mehr davon erfahrt ihr hier:
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Dieser Artikel ist zuerst in der Zeitschrift «vertical» Nr. 106 erschienen.
Yoga im Freien, angepasst an die BedĂŒrfnisse von Menschen mit Morbus Bechterew: Dieses Angebot der SVMB im Rieterpark in ZĂŒrich fand grossen Anklang. Bei bestem Wetter erlebten die Teilnehmenden eine Stunde, die nicht nur die Beweglichkeit förderte, sondern auch innere Ruhe schenkte.
Mitglieder der Bechterew-Vereinigung trafen sich im Rieterpark, einem der grössten Parks ZĂŒrichs, zu einer besonderen Stunde: Gemeinsam begann man den Tag mit Yoga unter freiem Himmel. Der Park zeigte sich dabei von seiner besten Seite: strahlender Sonnenschein, frische Morgenluft und eine ruhige AtmosphĂ€re schufen den idealen Rahmen, um Körper und Geist in Einklang zu bringen.
Angeleitet wurden die Teilnehmenden von Leila Jatzkowski von der SVMB, einer zertifizierten Yoga-Lehrerin, die fĂŒr diesen Anlass ein Yoga-Programm speziell fĂŒr die BedĂŒrfnisse von Menschen mit Morbus Bechterew â axSpA zugeschnitten hat. Mit grosser Ruhe und EinfĂŒhlungsvermögen fĂŒhrte sie durch eine Serie sanfter Bewegungen, AtemĂŒbungen und meditativer Sequenzen. Gerade am Morgen hat diese Praxis einen besonderen Wert. Viele Betroffene kennen die ausgeprĂ€gte Morgensteifigkeit, die bei Morbus Bechterew hĂ€ufig auftritt. Durch gezielte Dehnungen, bewusstes Atmen und achtsame Bewegungen lĂ€sst sich diese Steifigkeit oft spĂŒrbar lösen. Nach der Stunde fĂŒhlten sich die Teilnehmenden nicht nur beweglicher, sondern auch wacher und leichter.
Bewegung in Gemeinschaft erleben
Neben der körperlichen Wirkung wurde auch die besondere Umgebung geschĂ€tzt. Der Rieterpark, eine grĂŒne Oase in ZĂŒrich, bot nicht nur viel Platz, sondern auch eine friedliche Kulisse. Alte BĂ€ume, weite Wiesen und das helle Morgenlicht gaben der Stunde eine Leichtigkeit, die viele als wohltuend empfanden. Die Resonanz auf das Angebot war durchweg positiv. Besonders geschĂ€tzt wurde die offene, ungezwungene AtmosphĂ€re. Niemand musste etwas leisten oder sich beweisen, alle durften ausprobieren und ihre eigenen Grenzen respektieren. FĂŒr manche war es die erste Begegnung mit Yoga.
Wegen der guten Erfahrungen blieb es nicht bei diesem einen Treffen, und die SVMB bot eine weitere Stunde an â diesmal am Abend, ebenfalls im Rieterpark. Zudem sind im FrĂŒhling und Sommer des kommenden Jahres weitere Stunden geplant. Viele betonten, wie wertvoll es sei, sich in der Gruppe zu bewegen, voneinander zu lernen und neue Impulse mitzunehmen. Damit wurde deutlich: Yoga im Park ist nicht nur am Morgen eine bereichernde Erfahrung, sondern auch ein wohltuender Abschluss eines Tages.
Dass Yoga fĂŒr Menschen mit Morbus Bechterew hilfreich sein kann, ist seit LĂ€ngerem bekannt. Yoga-Ăbungen können Beweglichkeit, Atmung und Entspannung fördern und so helfen, Schmerzen zu lindern und Stress zu reduzieren. Entscheidend ist dabei, die Ăbungen an die individuellen Möglichkeiten anzupassen und auf Signale des Körpers zu achten. Eine regelmĂ€ssige Praxis erhöht nicht nur die FlexibilitĂ€t, sondern stĂ€rkt auch das mentale Wohlbefinden und verbessert die LebensqualitĂ€t. Diese Erkenntnisse decken sich mit dem, was die Teilnehmenden im Rieterpark erlebt haben.
Es braucht nicht viel
Die beiden Termine haben gezeigt, dass es nicht viel braucht, um wertvolle Impulse fĂŒr Körper und Seele zu setzen: eine offene Haltung, ein StĂŒck Natur, die Gemeinschaft und eine erfahrene Leitung. FĂŒr manche war es ein Einstieg, fĂŒr andere eine Vertiefung. Alle aber nahmen das GefĂŒhl mit, gestĂ€rkt und beweglicher zu sein. Sicher ist: Wer im Rieterpark dabei war, ging mit einem LĂ€cheln, gelockerten Gelenken und einem GefĂŒhl von Leichtigkeit nach Hause.

Bei idealen Bedingungen konnten die Mitglieder von der SVMB-Yogastunde profitieren.
Dieser Artikel ist zuerst in der Zeitschrift «vertical» Nr. 106 erschienen.
Das Projekt «MyBeFit» der SVMB baut auf dem bestehenden «BeFit»-Programm auf, das seit 2020 in den Therapiegruppen in der ganzen Schweiz angeboten wird. Das Trainingskonzept «BeFit» basiert auf den internationalen Bewegungsempfehlungen und beinhaltet Gruppentherapie, Fitnessanalyse, Beratung und individuelles Training. «MyBeFit» richtet den Fokus stĂ€rker auf die individuellen BedĂŒrfnisse, individualisierte Beratung und löst sich von den Gruppentherapien ab. Im Rahmen ihres Masterstudiums in Physiotherapie mit Schwerpunkt «Professionsentwicklung» an der ZĂŒrcher Hochschule fĂŒr Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zeigte Johanna Ketteler in einem Leistungsnachweis auf, dass viele Betroffene von noch flexibleren und individuelleren Bewegungsangeboten profitieren könnten. Dies entspricht also genau der Stossrichtung von «MyBeFit».
Noch mehr Wissen fĂŒr Physiotherapeutinnen und Betroffene
Ein zentrales Ergebnis des Leistungsnachweises ist die Erstellung eines Schulungsdossiers fĂŒr Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, um das Konzept «MyBeFit» nachhaltig in der Praxis zu etablieren. Gleichzeitig wurde die bestehende und jĂ€hrliche Patientenschulung der SVMB, die jeweils im FrĂŒhling in ZĂŒrich angeboten wird, sowie verschiedene Webinare zu Selbstmanagement der Symptome oder Haltung und Bewegung im Alltag ĂŒberarbeitet, damit noch mehr Betroffene von aktuellem Wissen profitieren können. Die Arbeit ging auch der Frage nach, welche Möglichkeiten fĂŒr die nachhaltige Finanzierung des Programms bestehen, unter anderem ĂŒber die Abrechnung als physiotherapeutische Leistung, wie dies bei den Therapiegruppen der SVMB bereits der Fall ist.

Die Forschungsarbeit entstand in enger Zusammenarbeit mit der SVMB. Wissenschaftlich begleitet wurde sie von Dr. sc. Lea Ettlin, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin der SVMB aktiv an der Entwicklung von «MyBeFit» beteiligt ist. Die Arbeit wurde im Rahmen eines sogenannten Transfermoduls im Rahmen des Masterstudiums erstellt und basiert auf fundierten wissenschaftlichen Methoden. Neben einer umfassenden Literaturrecherche wurden Online-Befragungen von SVMB-Neumitgliedern und Expertenmeinungen zur physiotherapeutischen Abrechnung in die Analyse einbezogen.
Forschung mit direktem Nutzen fĂŒr SVMB-Mitglieder
Der Leistungsnachweis von Johanna Ketteler ist viel mehr als nur eine studentische Arbeit. Er bietet konkrete LösungsansĂ€tze, die direkt in die Arbeit der SVMB einfliessen können, und trĂ€gt stark zur QualitĂ€t der Angebote bei, da er auf aktuellen wissenschaftlichen Grundlagen in Verbindung mit Befragungsergebnissen der Betroffenen basiert. Die Erkenntnisse tragen dazu bei, dass Betroffene kĂŒnftig von noch flexibleren und individuelleren Bewegungsangeboten der SVMB profitieren können. Langfristig könnte «MyBeFit» so auch als fester Bestandteil der Physiotherapie etabliert und auf weitere rheumatische Erkrankungen ausgeweitet werden.
âMitglieder der SVMB können bereits jetzt von den Erkenntnissen dieses Leistungsnachweises profitieren. Nutzen Sie die Chance, sich individuell beraten zu lassen und Ihre Bewegung gezielt zu optimieren.
Hier können Sie sich fĂŒr ein individuelles Physio-Coaching anmelden
Weitere Informationen zu «MyBeFit» finden Sie unter: bechterew.ch/bewegung-und-sport/#mybefit

Dieser Artikel ist zuerst in der Zeitschrift «vertical» Nr. 106 erschienen.
Gerade in schwierigen Lebenssituationen kann eine Beratung fĂŒr die Betroffenen hilfreich sein. Die SVMB begleitet sie dabei. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass es einfacher ist, Anpassungen bei einem bestehenden ArbeitsverhĂ€ltnis vorzunehmen als eine neue Arbeitsstelle zu finden. Deshalb ist es das primĂ€re Ziel, dass die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer nach Möglichkeit beim bestehenden Arbeitgeber bleiben kann. Um eine fĂŒr alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu finden, werden die versicherte Person, Arbeitgeber und Versicherungen an einen Tisch gebracht, um eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten. Das Angebot steht Mitgliedern der SVMB ab dem zweiten Mitgliedsjahr zur VerfĂŒgung. Das Ziel ist es, eine Win-Win-Situation fĂŒr alle Beteiligten zu schaffen. Die ErwerbstĂ€tigkeit wirkt sich positiv auf das körperliche und psychische Wohlbefinden aus. Arbeit bedeutet neben der Sicherung des Lebensunterhaltes in besonderem Masse auch Lebensperspektive, Anerkennung, soziale Kontakte und UnabhĂ€ngigkeit. Nicht jede Arbeit ist gleichermassen geeignet und die LeistungsfĂ€higkeit kann deutlich schwanken. Die Herausforderung ist es, das richtige Mass zu finden und die notwendigen Anpassungen vorzunehmen.
Hier erfahren Sie mehr ĂŒber das Case-Management-Angebot der SVMB: âbechterew.ch/juristische-beratung.
ErwerbstÀtig bleiben mit MB
Bei Problemen am Arbeitsplatz ist das SVMB-Mitglied in einem Netzwerk von Fachpersonen eingebunden
* Der Case-Manager unterstĂŒtzt, berĂ€t und koordiniert die Zusammenarbeit mit allen involvierten Personen.
Dieser Artikel ist zuerst in der Zeitschrift «vertical» Nr. 105 erschienen.

Bechterew-Forschung hautnah, viel Wissenswertes und ein optimistischer Blick in die Zukunft: Die SVMB-PrĂ€sidentin Prof. Dr. Karin Werner durfte die Mitglieder und deren Angehörigen zu einem vielseitigen und ansprechenden Programm begrĂŒssen. Gleich von Anfang an machte sie klar, dass diese Mitgliederversammlung als besonderer Anlass in die Geschichte der SVMB eingehen wird. Denn nach 27 Jahren als GeschĂ€ftsleiter ĂŒbergab RenĂ© BrĂ€m nun auch offiziell das Zepter an seinen Nachfolger Simon Grosswiler. Die Versammlung sollte also noch viele emotionale Momente bereithalten.
Junge Ărztin ausgezeichnet
Doch zunĂ€chst ging es mit etwas nĂŒchternen, aber nicht weniger bedeutenden Forschungsthemen weiter. Diese sind den SVMB-Mitgliedern ein grosses Anliegen und an der Mitgliederversammlung erhalten sie jeweils direkte Einblicke in die Arbeit von Bechterew-axSpA-Forschenden. Prof. Dr. med. Adrian Ciurea, PrĂ€sident der Schweizerischen Bechterew-Stiftung erlĂ€uterte in seinem Referat, wie es bei Bechterew-axSpA-Betroffenen von der EntzĂŒndung zur Verknöcherung kommen kann und was dazu beitragen kann, diesen Verknöcherungsprozess zu beeinflussen. Im Anschluss stand die Verleihung des Bechterew-Forschungspreises an. Die Auszeichnung ging an Dr. med. Vjara Popova und ihr Team vom UniversitĂ€tsspital ZĂŒrich fĂŒr ihre herausragende Arbeit. In der Studie wurden systematisch Röntgenaufnahmen im Abstand von zwei Jahren ausgewertet. Dabei zeigte sich: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich neue Syndesmophyten â knöcherne BrĂŒcken zwischen den Wirbelkörpern â bilden, war unter TNF-Hemmern deutlich reduziert â und zwar insbesondere in der HalswirbelsĂ€ule. Eine genaue Analyse der verschiedenen WirbelsĂ€ulenabschnitte lohnt sich also. Der StiftungsratsprĂ€sident der Schweizerischen Bechterew-Stiftung, Prof. Dr. med. Ciurea, betonte in seiner WĂŒrdigung die Relevanz dieser Ergebnisse. Die Arbeit ist ein weiteres PlĂ€doyer fĂŒr frĂŒhzeitige Diagnostik, individuelle Verlaufsbeobachtung und gezielte Therapieentscheidungen.
Ăbergabe nach 27 Jahren
Der wohl bewegendste Moment des Treffens war die Verabschiedung von RenĂ© BrĂ€m, der die Bechterew-Vereinigung seit 1998 als GeschĂ€ftsleiter geprĂ€gt hat: mit klarem Kompass, ruhiger Hand und unermĂŒdlichem Einsatz fĂŒr die Betroffenen. In seinem eindrĂŒcklichen Referat zeigte er auf, wie sich die Wirksamkeit der Behandlung mit dem Einbezug der Betroffenen verbessert und was dazu beigetragen hat, dass sich die Gesundheitskompetenz der SVMB-Mitglieder in den letzten Jahrzehnten stetig verbesserte.
In seinem RĂŒckblick wurde deutlich, wie sehr sich die Angebote und Strukturen der Vereinigung in seiner Amtszeit entwickelt haben: von den Therapiegruppen ĂŒber die FrĂŒherkennung der Krankheit, neuen Seminaren und Onlineformaten bis hin zu individuell zugeschnittenen Beratungsangeboten. Er setzte sich frĂŒh fĂŒr interdisziplinĂ€re Projekte ein, förderte digitale Formate und pflegte ein tragfĂ€higes Netzwerk mit Fachpersonen, Stiftungen und Mitgliedern. Das Publikum dankte ihm mit langanhaltendem Applaus.
KontinuitÀt und neue Perspektiven
Mit Simon Grosswiler tritt ein profunder Kenner der Bechterew-Vereinigung die Nachfolge als GeschĂ€ftsleiter der SVMB an. Bereits in der Vergangenheit als Vorstandsmitglied aktiv, bringt er nicht nur viel Erfahrung, sondern auch frische Ideen mit. In seiner Antrittsrede skizzierte Grosswiler die kommenden Aufgaben. Es gehe darum, BewĂ€hrtes weiterzufĂŒhren, aber auch Raum fĂŒr Neues zu schaffen. Besonders wichtig sei ihm, die Stimme der Mitglieder aktiv einzubinden und Angebote noch individueller auszurichten. Die Verluste bei den Therapien erfordern langfristig tragfĂ€hige Lösungen. Gleichzeitig zeigte sich Grosswiler zuversichtlich: Die hohe Identifikation der Mitglieder, die solide Grundstruktur des Vereins und die gute Zusammenarbeit mit medizinischen Fachpersonen seien eine verlĂ€ssliche Grundlage fĂŒr die kommenden Jahre. Ein Anliegen, das in diesem Zusammenhang besonders betont wurde: Die Mitgliederzeitschrift «vertical» wird vorerst weiterhin in gedruckter Form angeboten. Die RĂŒckmeldungen von den Mitgliedern zeigen, dass das physische Heft sehr geschĂ€tzt und von einer grossen Mehrheit regelmĂ€ssig gelesen wird.
Ehrenmitgliedschaften fĂŒr ausserordentliches Engagement
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden zwei neue Ehrenmitglieder ernannt: eine doppelte WĂŒrdigung zweier prĂ€gender Persönlichkeiten. Prof. Dr. med. Adrian Ciurea wurde fĂŒr seine langjĂ€hrige und kontinuierliche UnterstĂŒtzung als medizinischer Berater sowie fĂŒr seinen wissenschaftlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Behandlung axialer Spondyloarthritis geehrt. Sein Engagement fĂŒr die SVMB, seine zahlreichen VortrĂ€ge und seine FĂ€higkeit, komplexe Forschung verstĂ€ndlich zu vermitteln, machten ihn zu einer unverzichtbaren BrĂŒcke zwischen Wissenschaft und Praxis.
RenĂ© BrĂ€m wurde nicht nur als langjĂ€hriger GeschĂ€ftsleiter verabschiedet, sondern zugleich als Ehrenmitglied aufgenommen. Eine Auszeichnung, die seine Aufbauarbeit ebenso wĂŒrdigt wie seine FĂ€higkeit, den Verein durch alle VerĂ€nderungen zu fĂŒhren. Der Vorstand und verschiedene Wegbegleiter hoben in ihren Reden hervor, dass seine Handschrift auch ĂŒber seinen Abschied hinaus sichtbar bleiben wird. Beide AntrĂ€ge auf Ehrenmitgliedschaft wurden mit langanhaltendem Applaus angenommen.
Das 47. Bechterew-Treffen war ein Tag der wissenschaftlichen Erkenntnisse, persönlichen ĂbergĂ€nge und strategischen Weichenstellungen.
Was bleibt, ist die Gewissheit: Die Bechterew-Vereinigung ist nicht nur ein Netzwerk fĂŒr Information und Austausch, sondern ein aktiver Mitgestalter der Zukunft von Menschen mit Morbus Bechterew â axSpA.
Dieser Artikel ist zuerst in der Zeitschrift «vertical» Nr. 105 erschienen.
Die Rheumatologin und stv. ChefÀrztin Dr. med. Gabriele Eglseer ist seit vielen Jahren Referentin beim SVMB-Wochenendseminar in den Kliniken Valens. Im Interview erklÀrt sie, weshalb das Angebot so wichtig ist und was sie jeweils besonders beeindruckt.
Interview: Lars Gubler
Frau Dr. Eglseer, was macht das Seminar in Valens so wertvoll fĂŒr die Teilnehmenden?
Das Wochenendseminar fĂŒr Betroffene mit Morbus Bechterew â axSpA gibt den Betroffenen und ihren Angehörigen die Gelegenheit, sich mit Ărztinnen und Therapeutinnen auszutauschen, sich Wissen anzueignen und ohne Zeitdruck Fragen zu stellen, die sie sich vielleicht bisher noch nie getraut haben zu stellen. Vermittelt werden die verschiedenen TherapieansĂ€tze zur Erkrankung. Dazu gehört insbesondere die Bewegungstherapie, die an diesem Wochenende mit praktischen Ăbungen gemeinsam erlebt werden kann, und die Wahl der richtigen Medikamente sowie der Umgang mit der Erkrankung im Alltag. Daneben wird der Wissensvermittlung des individuell oft sehr unterschiedlichen Krankheitsbildes genĂŒgend Raum gegeben. Es ist kein Frontalunterricht, sondern ein interaktiver Austausch. Viele Fragen können direkt gestellt und beantwortet werden und Betroffene können von ihren eigenen Erfahrungen erzĂ€hlen, mitteilen, was ihnen bisher geholfen hat und was ihnen wichtig ist. Davon profitieren auch die anderen Teilnehmenden sehr. Zudem finden die Wochenendseminare an einem so wunderschönen Ort wie Valens statt, wo das vermittelte Wissen eingebettet in eine grossartige Natur noch besser in Erinnerung bleibt. Es gibt auch genĂŒgend Zeit fĂŒr Entspannung.
Wie erleben Sie den Austausch mit den Betroffenen im Rahmen des Seminars und welche RĂŒckmeldungen erhalten Sie?
Es ist fĂŒr mich als Rheumatologin in all den Jahren immer wieder sehr eindrĂŒcklich, wie offen die Betroffenen und ihre Angehörigen ĂŒber ihre bisherigen oft jahrelangen Erfahrungen mit der Erkrankung erzĂ€hlen. Es ist schön, zu sehen, wie schnell sie sich untereinander vernetzen und wie erleichtert sie sind, sich endlich verstanden zu fĂŒhlen. Die RĂŒckmeldungen nach dem Seminar waren immer sehr positiv, sodass ich stets motiviert war, auch im nĂ€chsten Jahr wieder als Referentin dabei zu sein, um einen Teil der Wissensvermittlung zu leisten.
Wie sieht die Zusammenarbeit mit der SVMB aus?
Die Zusammenarbeit mit der SVMB ist ĂŒber die vielen Jahre immer sehr herzlich. Dazu trĂ€gt insbesondere Beatrice Topalidis sehr viel bei. Sie organisiert die Wochenendseminare stets mit grosser Leidenschaft und Sorgfalt und geht sehr einfĂŒhlsam auf die WĂŒnsche und RĂŒckmeldungen der Betroffenen ein. Das ist keine SelbstverstĂ€ndlichkeit.
Welche Themen sind aus Ihrer Sicht aktuell besonders relevant fĂŒr Menschen mit Morbus Bechterew â axSpA und wie spiegelt sich das im Seminarprogramm wider?
Besonders wichtig ist, dass die Betroffenen möglichst frĂŒh die richtige Diagnose erhalten und sich verstanden fĂŒhlen. Das vermeidet einen langen Leidensweg mit Ăngsten und Unsicherheit sowohl der Betroffenen als auch ihrer Angehörigen. Es sollte nicht mehr vorkommen, dass Betroffene jahrelang auf die richtige Diagnose warten mĂŒssen. Wir haben heute sehr gute TherapieansĂ€tze. Je frĂŒher wir Morbus Bechterew â axSpA erkennen, desto besser können wir EinschrĂ€nkungen sowie Begleiterkrankungen vermeiden. Im Seminar erhalten die Betroffenen ein RĂŒstzeug, worauf sie achten können, um der Erkrankung und den Begleiterkrankungen entgegenzuwirken und ihren Alltag mit möglichst wenigen EinschrĂ€nkungen fĂŒhren zu können. Auch ist eine gute Kommunikation zwischen den Betroffenen und den Behandlern oft matchentscheidend fĂŒr einen optimalen Verlauf. Bleiben wir in Bewegung!
Vielen Dank fĂŒr dieses GesprĂ€ch.
Dieser Artikel ist zuerst in der Zeitschrift «vertical» Nr. 105 erschienen.
SVMB-Wochenendseminar 2025 in Valens
Diagnose Morbus Bechterew â axSpA: Wissen, das bewegt
Am 4. und 5. Oktober 2025 lĂ€dt die SVMB wieder zum beliebten Wochenendseminar nach Valens ein â fĂŒr neu Diagnostizierte ebenso wie fĂŒr erfahrene Betroffene und ihre Angehörigen. Erfahren Sie mehr ĂŒber Ihre Erkrankung, lernen Sie praxisnahe Strategien fĂŒr den Alltag kennen und tauschen Sie sich in unterstĂŒtzender AtmosphĂ€re mit anderen aus. Themen sind u.a. Krankheitsverlauf, Behandlungsmöglichkeiten, SchmerzbewĂ€ltigung und Bewegungstherapie. Ein Wochenende voller Wissen, Austausch und neuer Perspektiven â seien Sie dabei!
Infos & Anmeldung unter bechterew.ch/events
Bshar Gebbory, du bist 47-jÀhrig und absolvierst eine KV-Lehre bei der SVMB. Wie kam es dazu?
Ich habe einen eidgenössischen Lehrabschluss als BĂ€cker-Konditor und habe diesen Beruf mit grosser Leidenschaft wĂ€hrend 25 Jahren ausgeĂŒbt. In den letzten Jahren durfte ich eine kleine Filiale leiten und habe dies mit grosser Freude getan. 2002 wurde bei mir Morbus Bechterew diagnostiziert. Ich habe mich immer viel bewegt und auch in einer Therapiegruppe der SVMB mitgemacht. Dies, kombiniert mit einer Biologika-Therapie hat mitgeholfen, dass die EntzĂŒndung lange Zeit in Schach gehalten werden konnte.
Trotz der sehr guten und engen Ă€rztlichen Betreuung durch meinen Rheumatologen nahmen die Schmerzen in meinen Gelenken und an der WirbelsĂ€ule im Laufe der Zeit stetig zu. Obwohl es heute in den BĂ€ckereien viele Hilfsmittel und Maschinen gibt, wurde es zunehmend schwieriger, die Arbeit weiterzufĂŒhren.
Wie bist du vorgegangen?
Der Arbeitsalltag wurde fĂŒr mich zunehmend belastend, und ich merkte, dass ich handeln musste. Auf Anraten meines Rheumatologen nahm ich Kontakt mit der SVMB auf. In den darauffolgenden GesprĂ€chen wurden verschiedene Möglichkeiten erörtert. Gemeinsam entschieden wir uns, eine FrĂŒherfassung bei der Invalidenversicherung einzureichen. Im Anschluss wurde ich zu weiteren GesprĂ€chen und AbklĂ€rungen eingeladen, bei denen alle Optionen ausfĂŒhrlich besprochen wurden.
Gab es Schwierigkeiten bei diesem Prozess?
Von der Anmeldung zur FrĂŒherfassung bis zum Entscheid, dass ich eine geeignete Umschulung absolvieren darf, vergingen mehrere Monate. WĂ€hrend dieser Zeit wurde ich von der SVMB eng begleitet und unterstĂŒtzt, insbesondere in der Zusammenarbeit mit der Invalidenversicherung und den nötigen AbklĂ€rungen. Nach dem positiven Entscheid war mein Ziel, eine kaufmĂ€nnische Ausbildung zu beginnen. Die grösste Herausforderung bestand jedoch darin, mit 45 Jahren eine passende Lehrstelle zu finden. Da mich die SVMB weiterhin beratend unterstĂŒtzte und sich bald abzeichnete, dass sich keine regulĂ€re Stelle finden wĂŒrde, schuf sie im Sommer 2023 kurzerhand einen zusĂ€tzlichen Lehrstellenplatz. FĂŒr diese Chance bin ich unendlich dankbar.
Wie erlebst du deine Umschulung?
Eine Ausbildung im Alter von 45 Jahren zu beginnen, ist keineswegs selbstverstĂ€ndlich. Seit meinem Lehrabschluss als BĂ€cker hatte ich zwar hin und wieder an Weiterbildungen teilgenommen, aber ich war schon lange nicht mehr richtig in der Schule gewesen. Die kaufmĂ€nnische Ausbildung stellte mich vor neue Herausforderungen: Viele FĂ€cher waren mir völlig neu, und insbesondere in Französisch und Englisch musste ich grössere LĂŒcken aufholen.
Trotz dieser Unsicherheiten habe ich mich Schritt fĂŒr Schritt in die neue Materie eingearbeitet â und das wĂ€re ohne die grosse UnterstĂŒtzung meiner Familie, insbesondere meiner Frau, kaum möglich gewesen. Sie hat mir den RĂŒcken freigehalten, Mut gemacht und mir geholfen, diesen Weg ĂŒberhaupt gehen zu können. Heute bin ich gut in meinem neuen Beruf angekommen und blicke der LehrabschlussprĂŒfung im kommenden Sommer mit Zuversicht entgegen.
Vielen Dank fĂŒr dieses GesprĂ€ch.

Bshar Gebbory (47), Lernender Kaufmann bei der Schweizerischen Vereinigung Morbus Bechterew
Dieser Artikel ist zuerst in der Zeitschrift «vertical» Nr. 105 erschienen.
Freitag, 26. September bis Samstag, 27. September 2025

Lernen Sie diese und weitere Menschen hinter der SVMB kennen!
Bei uns hat sich seit Januar 2025 einiges getan: Unser langjĂ€hriger GeschĂ€ftsfĂŒhrer RenĂ© BrĂ€m hat den Stab an Simon Grosswiler ĂŒbergeben â und mit ihm ist frischer Wind eingezogen. Auch unser Team hat Zuwachs bekommen: neue Gesichter, neue Ideen und viel Motivation, gemeinsam etwas zu bewegen.
Das möchten wir gerne mit Ihnen teilen! Kommen Sie vorbei, lernen Sie uns (neu) kennen, tauschen Sie sich mit uns aus und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen.
Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Tag der offenen TĂŒr am 26. & 27. September 2025. FĂŒr Begegnungen, gute GesprĂ€che und natĂŒrlich auch fĂŒrs leibliche Wohl ist gesorgt.
Datum und Zeit
Freitag, 26. September bis Samstag, 27. September 2025
Freitag von 14:00 â 19:00 Uhr, Samstag von 10:00 â 17:00 Uhr
Programm
Freitag, 26. September 2025
| 14:00 â 19:00 Uhr | Austausch und ApĂ©ro mit den Mitarbeitenden der SVMB |
| 16:00 â 18:00 Uhr | Ausstrahlung des Films Spondyfight in französischer Sprache mit englischen Untertiteln Ein Film von einem Betroffenen |
| 16:00 â 18:00 Uhr | Angeleitete körperliche AktivitĂ€ten (z.B. Physio-Ăbungen, Parkour) |
| 14:00 â 19:00 Uhr | Möglichkeit fĂŒr Inputs und Anregungen |
| 14:00 â 19:00 Uhr | Vorstellung Prototyp der rheumaFIT-App |
Programm
Samstag, 27. September 2025
| 10:00 â 17:00 Uhr | Austausch und ApĂ©ro mit den Mitarbeitenden der SVMB |
| 14:00 â 15:00 Uhr | Ausstrahlung des Films Spondyfight in französischer Sprache mit englischen Untertiteln Ein Film von einem Betroffenen |
| 15:00 â 17:00 Uhr | Angeleitete körperliche AktivitĂ€ten (z.B. Physio-Ăbungen, Parkour) |
| 10:00 â 17:00 Uhr | Möglichkeit fĂŒr Inputs und Anregungen |
| 13:00 â 17:00 Uhr | Vorstellung Prototyp der rheumaFIT App |
| 15:00 â 17:00 Uhr | Möglichkeit zur Aufnahme von Fotos, Podcasts und Videos |
| 11:00 â 12:00 Uhr | Referate von Mitarbeitenden der SVMB |
Ort und Anreise
Schweizerische Vereinigung Morbus Bechterew
Leutschenbachstrasse 45
8050 ZĂŒrich
Anreise mit dem Auto:
Es hat öffentliche ParkhÀuser in der NÀhe der SVMB. Beispielsweise das Parkhaus der Messe.
Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die SVMB ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vom ZĂŒrich Oerlikon Bahnhof aus leicht erreichbar.
Ab ZĂŒrich Oerlikon: Tram 11 â Richtung ZĂŒrich Auzelg oder Tram 10 â Richtung ZĂŒrich Flughafen, bis Haltestelle ZĂŒrich Oerlikerhus.
Das Team der SVMB freut sich auf Dich!
Um diese beiden Tage optimal zu planen, bitten wir Sie das Anmeldeformular auszufĂŒllen. Sie mĂŒssen uns nicht die Zeit verraten aber gerne den Tag, an dem Sie uns besuchen werden.
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Erfahren Sie:
- Wie es um die Versorgungssicherheit steht.
- Wo LĂŒcken in der Betreuung von Betroffenen mit Morbus Bechterew bestehen. âą Welche innovativen AnsĂ€tze zur Schliessung dieser VersorgungslĂŒcken beitragen.
- Warum die Mitgliedschaft in der Schweizerischen Vereinigung Morbus Bechterew so wichtig ist.
DarĂŒber hinaus erfahren Sie, wie Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung, die Förderung des Ă€rztlichen Nachwuchses und der aktive Beitrag von Patientenorganisationen dazu beitragen können, die Versorgung nachhaltig zu verbessern und LĂŒcken zu schliessen.







2024 war die 13. Austragung unseres Jassturniers vom 15. bis 17. November im Trescher Schwarzwald Hotel am Titisee. 36 Personen nahmen am Anlass teil, 28 spielten Karten. Die definitive Entscheidung um den Sieg fiel erst in den letzten 2 Runden und es gab ein neues Siegespaar. Fritz Waldner und Martin Looser heissen die neuen Champions. Margaritha und Peter Marti wurden knapp dahinter 2. und Monika und Tobias Buser belegten den 3. Rang.
Neben dem Spiel durften wir am Samstag in Freiburg eine FĂŒhrung geniessen. Bei dieser schrĂ€gen, witzigen und doch wĂŒrdevollen Tour unter dem Titel «Scherz, Prestige und Puderstaub» gab uns die Schauspielerin Isabel Rothe Einblick um die Dramen und Begeben-heiten der Freiburger Adelswelt um das Jahr 1800. Schwerpunkt ihrer AusfĂŒhrungen war der Aufenthalt von Marie Antoinette in Freiburg, aber auch ĂŒber andere Adelige und deren Geschichten wurde gesprochen.
Neben dem Kartenspiel bieten wir ein attraktives Rahmenprogramm wie den Ausflug nach Freiburg sowie Zeit fĂŒr Wellness und Nutzung der Badelandschaft in diesem wunderschönen Hotel oder einem Spaziergang ruum den Titisee.
2025 findet die Austragung vom 7. bis 9. November, wiederum am Titisee, statt. Ich wĂŒrde mich sehr freuen, auch dann zahlreichende Jassende (und man muss kein Profi sein) zu begrĂŒssen. Herzlich willkommen sind selbstverstĂ€ndlich auch neue Teilnehmende als Jassende oder Begleitpersonen.
Roland Brunner